Jun­ge Men­schen für Po­li­tik be­geis­tern: "Ju­gend im Bun­des­rat"

14.11.2017 bis 15.11.2017

Bundesrat, Berlin, Leipziger Str. 3-4

Foto: Jungend im Bundesrat

© Bundesrat | Frank Bräuer

Politik selbst gemacht: 130 Berliner Jugendliche besetzen am 14. und 15. November 2017 die Länderbänke des Bundesrates und bestimmen das Geschehen im Haus. Als Bundesratsmitglieder stellen sie das Verfahren der Länderkammer nach und beraten dabei verschiedene Gesetzesvorlagen. Ein Presseteam aus Schülerinnen und Schülern berichtet live auf Twitter.

Mit der diesjährigen Veranstaltung geht das Planspiel "Jugend im Bundesrat" in seine zehnte Runde. An zwei Tagen beraten die Jugendlichen wie echte Bundesratsmitglieder in Fachausschüssen, Kabinettsrunden und Parteigremien über ihre Haltung zu den einzelnen Vorlagen und suchen vor und hinter den Kulissen nach mehrheitsfähigen Kompromissen.

Es sind die Vorarbeiten für das große Finale: die Plenarsitzung am authentischen Ort, im Sitzungssaal des Bundesrates. Hier entscheidet sich, wer am besten überzeugen kann.

Unter Beobachtung

Kritisch beobachtet werden die jungen Landespolitikerinnen und Landespolitiker dabei von der Presse: Eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler nimmt die Berichterstattung über die Veranstaltung selbst in die Hand. Das Presseteam produziert Nachrichtensendungen, Zeitungsartikel und berichtet live auf Twitter @JIB_Bundesrat unter dem Hashtag #jibr17.

Einblicke in die Politik

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von JiB kommen immer aus dem Land, das die Bundesratspräsidentschaft innehat. Seit dem ersten November 2017 ist das Berlin. Insgesamt sechs Berliner Schulen schicken Vertreterinnen und Vertreter in den Bundesrat: Die Friedensburg Oberschule, die Elinor-Ostrom-Schule, das Schiller-Gymnasium, die Klax-Sekundarschule der Lebendig Lernen GmbH, das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium und das Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium.

Das Projekt soll Jugendlichen Einblicke in politische Verhandlungssituationen und die Schwierigkeiten der Mehrheits- und Kompromissfindung geben. Auch der Umgang mit Öffentlichkeit und Medien wird trainiert.

Parallel dazu: Ausstellung "Verbrannte Bücher"

Parallel zu dem zweitägigen Rollenspiel zeigt der Förderkreis "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" im Festsaal des Bundesrates die Wanderausstellung "Verbrannte Bücher". Sie soll die Jugendlichen auf Veranstaltungen des Förderkreises im kommenden Jahr aufmerksam machen, die unter dem Motto "Flucht und Exil - Flucht und Asyl" stattfinden.

Bei der abschließenden Plenarsitzung von JiB 2017 werden die Vorsitzende des Förderkreises, Lea Rosh, sowie Franziska Eichstädt-Bohlig, ebenfalls Vorstandsmitglied des Förderkreises, als Gäste erwartet. Diese Initiative wird vom Bundesratspräsidenten Michael Müller unterstützt.

Akkreditierungshinweis

Berichterstatter sind herzlich willkommen

Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, über "Jugend im Bundesrat" zu berichten.

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Für Rückfragen steht die Pressestelle (Telefon: 030 189100-171) gerne zur Verfügung.

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