Presse
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199 | 201214.12.12
Bundesrat begrüßt europäische Frauenquote
Die Länder haben heute positiv auf die Pläne der Europäischen Kommission reagiert, den Frauenanteil in Leitungsorganen börsennotierter Gesellschaften bis zum Jahr 2020 auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen. Sie begrüßen die Absicht der Kommission, mit einer verbindlichen Quotenvorgabe ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis herzustellen. Sie teilen die Einschätzung, dass Selbstverpflichtungen hierfür ungeeignet sind. Die rechtlichen Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene erforderten ein staatliches Handeln. Auch dass die Kommission das Rechtsinstrument der Richtlinie gewählt hat, um so den Mitgliedstaaten die Möglichkeiten für nähere Ausgestaltungen zu öffnen, ist aus Sicht der Länder positiv zu werten.
Zum Thema Frauenquote hatte der Bundesrat kürzlich auch einen eigenen Gesetzentwurf beschlossen und in den Bundestag eingebracht.
Drucksache 722/12 (Beschluss)
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