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Bereichsmotiv "Presse"

200 | 201214.12.12

Mehr Umweltschutz bei Gasgewinnung

Der Bundesrat möchte mit einer neuen Verordnung die Umweltbelange und insbesondere den Grundwasserschutz bei Vorhaben zur unkonventionellen Gasgewinnung - zum Beispiel durch Fracking - stärker berücksichtigen und die Öffentlichkeit besser einbinden. Fracking ist eine neue Methode, um durch Bohrungen, Sprengungen und Chemikalien Erdöl und Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten herauszulösen. Sie kann erhebliche Umweltauswirkungen haben, vor allem auf das Grundwasser. Auch für die Testphase solcher Vorhaben müsse es künftig eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung geben, auch wenn die geförderten Mengen unterhalb der derzeitigen Grenzwerte liegen, so der Bundesrat.

Der Verordnungsentwurf wird der Bundesregierung zugeleitet. Diese muss entscheiden, ob sie die Verordnung in Kraft setzt.

Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung bergbaulicher Vorhaben

Drucksache 747/12 (Beschluss)

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