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Eingangsbereich und Plenarsaal
Historischer Baustil im Eingangsbereich
Durch das Hauptportal gelangt der Besucher zunächst in die imposante Eingangshalle, die in einer repräsentativen Raumfolge mit der Wandelhalle und dem Plenarsaal verbunden ist. Die im Original erhaltenen Wände, Säulen und Terrazzomosaikböden der Eingangshalle verweisen auf die einstige prunkvolle Ausgestaltung des Gebäudes.
Wandelhalle: Kontrast aus Vergangenheit und Gegenwart
In der Wandelhalle sind Vergangenheit und Gegenwart präsent. In den drei Kuppelgewölben, durch deren Deckenöffnungen das Tageslicht einfällt, sind erhalten gebliebene Stuckornamente und Überreste der Deckenfresken zu sehen. Diese wurden bei der Renovierung 1997 absichtlich lückenhaft belassen. Hintergrund dabei war, dass der Architekt die Spuren der Geschichte in die moderne Ausgestaltung der Halle integrieren wollte. Die Wandverkleidungen aus rotem und weißem Stuckmarmor konnten fast vollständig im Original erhalten werden. Die modernen Sitzgelegenheiten und die Beleuchtung sowie die Kunstinstallation von Rebecca Horn stehen im Kontrast zu den historischen Elementen des Raumes.
Im Plenarsaal dominiert Sachlichkeit
Das Herzstück des Gebäudes, der Plenarsaal, war nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Die Architekten Schweger & Partner schufen einen hellen Saal mit moderner Einrichtung. Durch die Glasdecke fällt Tageslicht ein und verleiht dem Raum eine beeindruckende Höhe. Große Wandöffnungen aus Glas verbinden den Saal mit den angrenzenden Räumlichkeiten. Das Räuchereichenparkett des Bodens, die Wandvertäfelungen aus Birkenfurnier und die moderne Einrichtung vermitteln eine ruhige, sachliche Atmosphäre. Über dem Sitz des Präsidiums sind die 16 Wappen der Bundesländer angebracht.

