Bun­des­rats­prä­si­den­tin Ma­lu Drey­er zu hoch­ran­gi­gen Ge­sprä­chen in Is­rael und den Pa­läs­ti­nen­si­schen Ge­bie­ten

21.10.2017 bis 24.10.2017

Foto: Jerusalem

© PantherMedia | konstantin32

Freundschaft leben – Partnerschaft pflegen: Unter diesem Motto steht die Reise von Bundesratspräsidentin Malu Dreyer vom 21. bis 24. Oktober 2017 nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete. Sie trifft dort unter anderem mit dem israelischen Staatspräsidenten Rivlin und Premierminister Netanjahu zusammen. Auch eine Begegnung mit dem Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Rami Hamdallah ist geplant.

"Es ist immer wichtig, dass Repräsentanten des deutschen Staates deutlich machen, dass man die Freundschaft und die Partnerschaft mit Israel auch immer pflegt", erklärt die Bundesratspräsidentin zur bevorstehenden Reise. Das sei Staatsräson.

Premierminister Benyamin Netanyahu trifft sie am 22. Oktober. Auf dem weiteren Programm des Tages steht der Besuch der Migranten- und Flüchtlingsschule Bialik-Rogozin sowie der Agricultural Research Organization. Dort besichtigt Dreyer eine mit deutschen Mitteln geförderte Olivenölplantage.

Gedenken in Yad Vashem

Der dritte Tag der Reise beginnt mit dem Besuch der zentralen israelischen Gedenkstätte Yad Vashem, wo die Bundesratspräsidentin einen Kranz niederlegen wird. Sie gedenkt damit den rund 6 Millionen Opfern des Holocaust sowie all denjenigen, die ihr Leben eingesetzt haben, um Juden vor dem Tod zu retten. Anschließend ist das Treffen mit dem Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Rami Hamdallah in Ramallah geplant.

Staatspräsident Reuven Rivlin erwartet Dreyer am Nachmittag des 24. Oktober zum Gespräch. Danach trifft sie auf den Sprecher der Knesset, Yuli Edelstein.

Förderung des jüdisch-arabischen Verständnisses

Auch diese letzte Reise der Bundesratspräsidentin hat das Thema Bildung und Begegnung zum Schwerpunkt. Zum Abschluss ihres Aufenthalts in Israel besucht Dreyer deshalb die jüdisch-arabisch-palästinensische Begegnungsstätte Givat Haviva. Givat Haviva ist die älteste und größte Institution, die sich in Israel für das jüdisch-arabische Verständnis einsetzt, den kulturellen und religiösen Pluralismus fördert und für Frieden und demokratische Werte wirbt. An den Bildungsprogrammen von Givat Haviva nehmen jedes Jahr viele arabische und jüdische Jugendliche teil.

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