Ju­gend be­stimmt Po­li­tik: Ein Plan­spiel im Bun­des­rat

13.11.2018 09:00 Uhr bis 14.11.2018 15:30 Uhr

Bundesrat, Berlin, Leipziger Str. 3-4

Foto: Jugendliche im Plenarsaal

© Bundesrat | Manuel Kämmerer

Hochauflösendes Bild (jpeg, 5MB)

Hier hat die Jugend das Sagen: Am 13. und 14. November 2018 übernehmen 122 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein die Länderbänke des Bundesrates und die Politik des Hauses. Bei dem Planspiel Jugend im Bundesrat beraten und beschließen sie als Bundesratsmitglieder eigene Gesetzesvorlagen.

Mit der diesjährigen Veranstaltung geht das Planspiel Jugend im Bundesrat in seine elfte Runde. An zwei Tagen beraten die Jugendlichen wie echte Bundesratsmitglieder in Fachausschüssen, Kabinettsrunden und Parteigremien über ihre Haltung zu einzelnen Vorlagen und suchen vor und hinter den Kulissen nach mehrheitsfähigen Kompromissen. Die Themen sind brandaktuell. Es geht um eine mögliche Widerspruchslösung bei Organspenden und den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern.

Nach den Beratungen kommt das große Finale: die Plenarsitzung am authentischen Ort, im Sitzungssaal des Bundesrates. Hier entscheidet sich, wer am besten überzeugen kann.

Unter Beobachtung

Kritisch beobachtet werden die jungen Spitzenpolitikerinnen und Landespolitiker der Länder von der Presse: Eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler nimmt die Berichterstattung über die Veranstaltung selbst in die Hand. Das Presseteam produziert Nachrichtensendungen.

Fünf Schulen aus Schleswig-Holstein nehmen teil

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von JiB kommen immer aus dem Land, das die Bundesratspräsidentschaft innehat. Seit dem ersten November 2018 ist das Schleswig-Holstein. Fünf Schulen schicken Vertreterinnen und Vertreter in den Bundesrat, darunter die Berufliche Schule aus Elmshorn, die Dorothea-Schlözer-Schule aus Lübeck, die Friedrich-Paulsen-Schule aus Niebüll, die Johannes-Brahms-Schule aus Pinneberg und die Peter-Ustinov-Schule aus Eckernförde.

Bundesratspräsident Daniel Günther: Wir müssen Jugend für Politik begeistern

Bundesratspräsident Daniel Günther unterstützt das Planspiel: "Wir können nur dann eine lebendige Demokratie leben, wenn wir die Jugend für Politik begeistern. Planspiele wie Jugend im Bundesrat tragen dazu bei," unterstreicht er und fährt fort: "Ich freue mich, dass in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein Gelegenheit haben, daran teilzunehmen."

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Einblicke in die Politik

Das Jugendprojekt des Bundesrates soll Schülerinnen und Schülern Einblicke in politische Verhandlungssituationen und die Schwierigkeiten der Mehrheits- und Kompromissfindung geben. Auch der Umgang mit Öffentlichkeit und Medien wird trainiert.

Akkreditierungshinweis

Berichterstatter sind herzlich willkommen

Interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über Jugend im Bundesrat zu berichten.

Für die Akkreditierung nutzen Sie bitte das Online-Formular.

Für Rückfragen steht die Pressestelle (Telefon: 030 189100-171) gerne zur Verfügung.

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